Archiv der Kategorie: Starten

Kixka hat jetzt einen Job

Falls sich irgendwer gewundert haben sollte, dass es hier etwas ruhiger war: Nein, es hat nichts mit dem um sich greifenden Blogsterben zu tun. Ich bin putzmunter. Allerdings habe ich in den vergangenen Wochen vor allem hinter den Kulissen gearbeitet, das Ergebnis: Die ProfilAgentin.

Kixka arbeitet schon seit einiger Zeit freiberuflich als Agentin und wirft gegen Honorar einen oder mehrere freundlich-kritische Blicke auf digitale Profile. Wen das genauer interessiert, kann das hier nachlesen.

Auf dem Hamburger BarCamp werde ich am Freitag als ProfilAgentin eine Session zu einem meiner Lieblingsthemen anbieten:

Vom BarCamp twittern werde ich am Freitag und Samstag mit meinem neuen Account @ProfilAgentin, unter dem Hashtag #bchh 10 sind alle Tweets dazu zu finden.

Diese Vorab-Info ist sozusagen das Soft-Opening meiner Selbständigkeit, nächste Woche geht es dann „offiziell“ los!

PS: Es ist klasse gelaufen, es gab viel sehr positives Feedback und meine Präsentation wurde auch mehrfach gelobt. Erste Eindrücke, direkt vom BarCamp gebloggt, gibt es von Jörn Hendrik Ast hier nachzulesen.

PPS: Wer sich hier umschaut wird es bemerken: Kixkalogic ist jetzt auch „Social“ geworden. Die Sternchen, Tweets und Facebook-Verbindungen habe ich erstmal testweise eingebaut.

Kixka Nebraska schreibt…

… bisher auf Qype.

Kixka_schreibt

Und ich habe kürzlich* angefangen zu twittern. Doch der Einstieg mit 140 Zeichen in den Twitterorbit, ohne da draußen irgendwie bekannt zu sein, ist eine seltsame Erfahrung.

Bei Qype geht’s darum, Orte zu beschreiben. Und zwar so, als ob ich einem Freund davon erzählen würde. Oder einer Freundin. Auch schön, aber auf Dauer eben doch etwas begrenzend. Vieles von dem, was mir sonst noch im Kopf herumschwirrt, bleibt dabei auf der Strecke.

Die vier Monate Schreiben auf Qype haben bis heute 35 Berichte hervorgebracht. Nicht unbedingt Qype-typisches; vom Typus her würde ich mich eher als Nischen-Qyperin bezeichnen: Estnische Friedhöfe, Hamburger Parkplätze, Waschanlagen auf St. Pauli.

Das Schöne daran:

Das ich gemerkt habe, dass mir das Schreiben Spaß macht. Beruflich bin ich zwar Öffentlichkeitsarbeiterin und mache im weitesten Sinne was im Umfeld von „Was mit Medien“ – schreibe aber kaum längere Texte.

Neben der Lust am Formulieren, lernte ich – neben ein paar wirklich großartigen Menschen aus Hamburg und Berlin – noch etwas anderes kennen: Communityabläufe, mit Hilfe von etwas Html Bilder und Videos einzustellen und eine Gruppe pflegen. Wobei Gruppe etwas euphemistisch ist, es ist eher ein uneingeschränkt subjektiver One-Woman-Spähtrupp,** auf der Suche nach dem Besonderen auf Qype.

Ich habe keine Ahnung, was das hier wird.

Am besten, ich lege einfach mal los…

* Am 29. April 2008 postete ich meinen ersten Tweet. Inzwischen twittere ich begeistert auf mindestens drei Accounts relativ regelmäßig…

** natürlich gibt es einige Tipp-Lieferanten, herzlichen Dank vor allem an Lakritze!
Warum ich auf Qype schreibe, habe ich vor einiger Zeit versucht auseinander zu frickeln. Das wurde ziemlich meta-qype. Dafür gab es aber die meisten Feedbacks und Kommentare …