Pling Pling // Flanieren in Pop

Eyecandy, pure Farbpigmente, die die Zapfen der Sehnerven bis auf Äußerste reizen, ein perfekter Kontrast zum nieseligen Grau des Hamburger Novembers:

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Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett: Flanierend durchquerten die Besucher im Zickzack sechs quadratische Räume, die vom Boden bis zur Decke hintereinander unterschiedlich monochrom  gestrichen sind.
Pur und reduziert bis auf je einen Bildschirm auf dem – dieselben Farben im Wechsel zu sehen sind.

Die Ausstellung der Biennale in Venedig wurde am 22. November beendet, erfolgreich wie nie zuvor. Cildo Meireles Installation „Pling Pling“ war einer der optischen Höhepunkte für mich. In den rauen Stein-Mauern der Corderie des Arsenale aufgebaut, wirkt der Kontrast zu dieser  vollkommen artifiziellen Installation des Brasilianers umso umwerfender.

Wie ein Ping-Pong-Ball im Farbrausch durchquere ich durch die Räume. Jede Farbe, jeder Übergang wirkt anders – in beiden Richtungen ist der Farbverlauf unterschiedlich und die Farbtemperatur eine andere. So pur umhüllt von Farbe in der Konzentration, werde ich auch die letzten Monate bis zum Frühling in Hamburg überstehen. Und gelegentlich die Erinnerung anzapfen…

2 Antworten zu “Pling Pling // Flanieren in Pop

  1. An grauen Wintertagen sorgen diese Installationen sicher für bessere Stimmung als ein Bild von Bosch.

  2. Stell dir vor, du machst die Kühlschranktür auf und dann sowas!

    Danke Kix, hübschhübsch.

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