re:publica ’09 Ersterfahrung (t.b.c.)

Fast 80 Stunden von Dienstag Abend bis Freitag Nacht: Parallelwelt. (Und das nicht, weil ich nicht durchgehend ins Netz konnte.) Von der pl0gbar im St. Oberholz bis zur Follower-Party bei Sascha Lobo, die  re:publica’09 fühlte sich immer wieder an, als ob meine Twitter-Timeline begehbar geworden wäre und ich in ihr herum flanieren konnte. Und die Blogs ? Das Programm bietet die dazu passende große Form: Vorträge, Workshops, Präsentationen.

Am ersten re:publica-Tag, dessen Vorträge ausschließlich im Friedrichstadtpalast stattfanden, war ich eher ernüchtert. Was soll oder was will ich eigentlich hier ?

Die Keynote von Johnny war selbst mit den kleinen Technik-Hakeleien noch sehr unterhaltsam …

In zwei der Hauptrunden zu den Themen Blogs in Deutschland und Die Medienwelt im Wandel flätzten sich jede Menge Männer in Sesseln auf der Bühne und versprühten so gar keinen Enthusiasmus. Die Einschätzung von @Fraeulein_Tessa in ihrem Blog Flannel Apparel kann ich da nur teilen.

re-publica_1.april_berlin_daniel_seiffert(c)

Trotzdem nicht in Ordnung: Die trashigen Tweets, die gelegentlich parallel im Hintergrund an der Twitterwall entlang flimmerten. Wegen des WLAN-Problems wurde ein SMS Stream dazu geschaltet. Wären Karlsquell-Dosen auf die Diskutierenden gepfeffert worden, wäre es ähnlich unfair gewesen. Schon interessant, wozu sich selbst re:publica Teilnehmer hinreissen lassen, wenn die Anonymität gewährleistet ist… Von „Digitaler Elite“ war das jedenfalls ganz weit weg.

Ein unvermutet grandioser Abschluss des ersten Tages im Friedrichstadtpalast war die re:search-Show mit einem großartigen Lars als souveränem Sieger.

sascha-und-lars-by-fritten

Foto: -fritten-

Der Ausklang in der Kalkscheune hat zumindest das gehalten, was versprochen war: Es wurde getanzt! Und das nicht erst um Mitternacht, sondern schon um kurz vor zehn Uhr. Kompliment :) Die Übergänge waren zum Teil etwas holprig, ich musste erkennen, dass Billy Idol unplugged nicht so ganz einfach tanzbar ist, hatte mit meiner Peergroup aber eine gute Zeit.

Foto: cafe-digital rp09 Kalkscheune

Einer von vielen Übersichtsartikeln findet sich im Café-Digital.

t.b.c

update: Jetzt endlich hier die Fortsetzung :)

6 Antworten zu “re:publica ’09 Ersterfahrung (t.b.c.)

  1. Vermutlich alles so überflüssig wie ein Kropf …

  2. Pfft.
    Lieber Vilmos,
    das ist natürlich Quatsch. Auch wenn sich mein erster Tag noch nicht wirklich enthusiastisch liest.

    Dein knurriger Kommentar ist so allerdings ein wunderbarer Antrieb, mich sobald wie möglich an die aufregenden Ereignisse vom Tag zwei und drei zu machen :)

  3. Ich fand es grandios, wie man in meinem Fazit bereits lesen kann..
    Freaks & Nerds die mangels Internet ihr angeborenes Kommunikationsmedium #1 nutzen und sich dabei auch noch wohlfühlen ist wirklich bemerkenswert und jedem empfehlbar.

    gruß,
    Fritten

  4. joulupukki

    Jetzt war ich doch neugierig, was eine re:search show ist. Nette Idee – wäre als Millionenshow Alternative direkt mal erfrischend!

  5. t.b.c.! t.b.c.!

  6. Pingback: #rp10: Frauen, Foursquare und Vorschläge « Kixkalogic

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s