Vom kleinen Glück

Sich abends an einem langen Herbstwochenende eine Idee zu spät für’s Kino zu entscheiden, trotzdem hin zu radeln, sich von der langen Warteschlange für diesen Film O.m.U. nicht abschrecken zu lassen. Meter für Meter – am Anfang stand ich auf dem Fußweg – bewege ich mich auf das Ziel zu. Die wenigen Minuten bis zum Start des Films (ausgerechnet im oberen kleinen Kino!) plaudernd mit den Vielleicht-den-letzten-Platz-Wegschnappern vor mir (eine Dreier-Gruppe, ganz ungünstig, wie sich herausstellen wird…) und den netten Menschen (SchwedInnen) hinter mir (Keine Gefahr :) zu verbringen. Gerüchte kursieren wenige Meter vor dem Ziel, die Karten seien so gut wie ausverkauft, wenn überhaupt, dann wäre nur noch in der ersten Reihe Plätze frei. Ha, dann geht es plötzlich ganz schnell – zwei Paare vor mir winken ab, die Dreier-Formation schließt sich an: Eine allerletzte Karte ist frei ! Für einen kurzen Moment hüpfte ich vor Freude vermutlich herum wie Red, von den Fraggles. Yes – Es hat geklappt !

8 Antworten zu “Vom kleinen Glück

  1. Hm. Irgendwie siehst Du Red verblüffend ähnlich.

  2. Danke!
    Ich nehme das mal als Kompliment :p
    Immerhin gibt es Männer, die sich damals in sie und ihre Zöpfe verknallt haben…

  3. Hatte ich Dir eigentlich schon gesagt, dass ich mich gelegentlich als semipfrofessioneller Gerüchtestreuer anbiete?
    Ich kann das gut, die Menschen glauben mir.

  4. Du meinst, wenn Du mit ins Kino kommst, schaffen wir es auch zwei freie Plätze zu bekommen ?

    Allerdings, lieber Hotzenplotz, klingt das so professionell, dass es fast schon unheimlich ist.
    :)

  5. Ja und wie hat Dir der Film nu gefallen? Brad Pitt hat die Rolle des Dödels doch sehr überzeugend drauf, nicht? Seit twelve monkeys offenbar seine Paraderolle, die liegt ihm einfach. Und das Ende? Mein erster Gedanke war „Aha? Jetzt ist ihnen das Budget ausgegangen…“, aber da die Coens da am Fädenziehen sind, wars sicher pure Absicht.

  6. Vor Twelve Monkeys gehörte Brad in meine „geht-gar-nicht“-Schublade …
    Burn after Reading trifft – wie üblich bei Filmen der Coen-Brüdern – schon sehr meinen Humor. 2+ würde ich sagen, ich bin sehr beschwingt aus dem Kino gekommen. Die Eighties-Ästhetik des Stylings hat mich zwar etwas irritiert – aber Brad als Voll-Schmacko kommt tatsächlich beängstigend authentisch rüber…

  7. Geht mir genauso – vor twelve monkeys konnte ich pitt aus der amorphen depppittphoenixreeves-Masse auch nie extrahieren, die irgendwie alle gleichzeitig in den 90ern aus dem Nichts auftauchten (ich vermutete dahinter immer ein Umschulungsprogramm der US-Armee für ausrangierte Schläfer). Aber mittlerweile hat er denn doch schon in ein paar Charakterrollen überzeugt.

  8. möcht‘ auch was vom glück!

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