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Eigentlich hätte dies
ein wunderbar
vorweihnachtlich
romantischer Beitrag
werden sollen.
Über den Zauber, den diese einmalige Freiluft-Eisbahn umgibt.
Trotz – und vielleicht auch wegen der in die Jahre gekommenen Anlage, trotz des Andranges und der vielen Testosteron-erfüllten jungen Männer, die ihre Kufenkünste zum Besten geben, trotz der Kohorten klüngelnd-kichernder Mädels, denen diese Künste gelten. Trotz der Musik, der diese Paarungs-Präliminarien untermalt – oder sagen wir lieber: überschallt.
Trotzdem also,
weil: Miss Juni im Dezember kaum einen besseren Ort für ein First Date finden wird. (mehr…)
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Mit Tag(s) versehen: eisbahn, Eislaufen, Europaweiter Investorenwettbewerb, first Date, Freiluft-Kunsteisbahn, Glück, Hamburg, IBA 1971, Innenstadt, Modernisierung, Planten un Blomen, Sanierung, Spekulation, St.Pauli, Wallanlagen, Zauber

Ein Ort, der für bestimmte Anlässe für mich wie geschaffen ist.
Abends.
Einen Anisé auf Eis mit Wasser, an der Bar allein.
Das aber eher selten. (mehr…)
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„Für die Frau von Welt und den Herrn mit Knete.“
Fällt mir als erstes ein, bei dieser Tapete. Ein Hinkucker und Hinfasser, braunes Ornament, samtig strukturiert.
Das Le Lion – Bar de Paris ist die Antithese* zum Café Paris gegenüber, einem sehr lebendig-lauten Bistro.
Hier hingegen ist alles gedämpft.
Bleib draußen, Welt.
Genuin feminin bin ich nach den Beschreibungen meines eloquenten Vorschreibers Badbury davon ausgegangen, dass es sich beim Le Lion um so eine Art Herrenclub handelt.
Mitnichten.
An der Bar: Zwei Frauen unterhalten sich, eine weitere allein, im Gespräch mit dem aufmerksamen Bartender. Andere Besucher der Bar an diesem Abend: Verschiedene Paare von Anfang Dreißig bis Mitte Vierzig, eine Vierergruppe aus Skandinavien, die perfekt in fließendem Englisch bedient wird.
Danach vier junge Herren, die aussehen, als seien sie Franz Ferdinand. Sind sie nicht, bilden aber einen interessanten Kontrapunkt zu einer kleinen Gruppe eher älterer Kulturmenschen in einer weiteren Ecke des fensterlosen Raumes.
Somnambule Soubretten sehnen sich unter Umständen nach einem Separée, ein schwerer brauner Vorhang ermöglicht es, einen kleinen Teil der Bar in ganz besonderen Fällen vor den Blicken anderer Gäste diskret abzuschirmen.
Der Hinweis in der sehr übersichtlichen Karte, dass die Herren hinter der Bar von Herr von Eden eingekleidet werden, spricht auch schon sehr für sich. Genauso, wie die Bitte, von der Nutzung von Laptops, Mobilgeräten und ähnlichen Gadgets Abstand zu nehmen. Für die Raucher befindet sich draußen vor der Tür in einer edel holzverkleideten Wandnische ein todschick ausgeleuchteter gläserner Aschenbecher.
Zum Auftakt wird mir der Hauscocktail präsentiert, geradezu rituell serviert, der dekorative Limetwist am Rand des Glases gerieben: Lillet Blanc mit London Dry Gin und etwas Peychaud’s Bitter.

Nicht nur zu Ostern eine Empfehlung wert:
Der Eierbecher des Löwen, gestatten:
Der Hausdrink „Le Coquetiez du Lion“
Foto: Le Lion/Christoph Edelhoff
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Eine Weltreise in einer sonnigen Nußschale, was für ein besseres Antidepressivum kann es für angeschlagene Nordlichter geben?

Der botanische Park auf der südlichen Isola di Brissago ist perfekt dafür geeignet. (mehr…)
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Einer meiner nicht mit mir groß gewordenen Kleinmädchen-Träume war der, eines Tages einen richtigen Zauberwald zu finden.
Nicht so einen “Märchenwald”, wie ich ihn als Kind häufiger mit meinem Vater aufsuchte, in dem entlang eines vorgegebenen Weges da und dort lebensgroße Laubsägefiguren aus dem Grimmschen Fundus herumstanden.

Sondern einen verzauberten Wald, im dem ich auf verschlungenen Pfaden lauter Schätze entdecken kann. Im dem es Pyramiden und Labyrinthe gibt, unendlich hohe Bäume, an denen Schaukeln hängen; die Erklimmbaren davon an Seilen, die gut zehn Meter von den Ästen herabhängen. Andere schweben unerreichbar in lichter Höhe. Es lassen sich mitten im Wald einsame Bänke finden, die – kaum Platz genommen – wie von Geisterhand anfangen zu wackeln. (mehr…)
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Das Wendland ist in Post-Castor-Transport-Zeiten auch nicht mehr ganz das, was es damals noch war. Heute laufen hier echte Sensen-Männer herum, allerdings ganz untypisch eher Anfang dreißig und von athletischer Figur: Das landwirtschaftliche Wetzen, Dengeln und Schnittern braucht Kraft. Gleichzeitig ist zwei Dörfer weiter ein junger Bauer zu sehen, der mit einer Digitalkamera Aufnahmen seines Traktoren herstellt. Das Ergebnis wird vermutlich noch am selben Abend bei Ebay zu finden sein.

Die andere Seite des Wendlandes zeigt sich bei der Kulturellen Landpartie.
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