Kixkalogic

Beiträge vom Juli 2009

Mobilisierende Stadtmöblierung

9. Juli 2009 · 7 Kommentare

Litfaßsäule von @Bosch

Die gute alte Zeit der Litfaßsäule ist vorbei; zumindest in Hamburg. So schrieb schon @Bosch, dessen wunderbares Foto ich zur Illustrierung benutzen darf.

fragwürdige Stadtmöbel #1

Das Nachfolgemodell ist nicht nur deutlich größer, sondern auch – mobiler. Es dreht sich und ist nachts beleuchtet. Allerdings dreht es sich nicht inwendig und das, was wie Glas aussieht, ist nur Plexiglas. Und wenn ich mich außen anlehne (was mir als Radfahrerin schon mal passiert), gerate ich nicht in Turbulenzen, aber die Umdrehung der Außenhülle erfordert gewisse Balanceakte, die bei den richtigen Litfaßsäulen nicht erforderlich waren.

fragwürdige Stadtmöbel #2

Es ist keine Entschuldigung, wenn die eingesetzte Werbung ansatzweise an der Umgebung ausgerichtet wird. Hier dient sie für mich eher als Größenvergleich. Das, was sich links neben der Ersatzsäule befindet, ist eine Telefonzelle (zuletzt von mir vor 8 Jahren benutzt) Auf diesem Bild befinden sich so gesehen drei fragwürdige Stadtmöblierungen. Wobei das Wort Möblierung natürlich ein reiner Euphemismus ist. Wer möbliert, macht sich normaler Weise ja Gedanken darüber, wie er sein Umfeld ausstattet. Hier wird selbst vor der Verschandelung von Gebäudeensembles aus der Schumacherzeit keine Rücksicht genommen.

fragwürdige Stadtmöbel #3

Doch fragwürdige Stadtmöblierungen finden sich überall in Hamburg verteilt.

Hier zum Beispiel.

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Tummeln im Tumblerland

6. Juli 2009 · 7 Kommentare

Verwahrlost. Jedenfalls ein wenig. Ja, so sieht es hier aus, zur Zeit. Ideen für kixka-esque Artikel habe ich drei quasi schreibfertig mit Fotos, Quellen, Links – doch: Es fehlt mir immer irgendetwas. Die Ruhe, die Muße, der rechte Moment. Motivation vielleicht auch. Möglicherweise.

Was ist passiert ?

Bei der Aktion mit den herzigen Blogempfehlungen (nebenbei: 827 Kommentare für den StyleSpion) wurde ich überhaupt das erste Mal auf Tumblr aufmerksam, da diese Instant-Blogs neben den „richtigen“ hier und dort ebenfalls wohlwollende Erwähnung fanden. Vorher war mir eigentlich nur das von Drikkes bekannt, bei dessen ersten Besuchen ich noch deutliche Empörung empfand, wie man sowas Geklautes denn nun allen Ernstes als Blog ausgeben kann. (Jajaja, Hauptsache das Technorati „Fave this Blog“-Widget ist installiert…)

Leicht verwahrloste Nutzp(onde)rosa

Vier Tage nach der Blog-Aktion habe ich meine Leicht verwahrloste Nutz(ponde)rosa eingerichtet. Und wunderte mich. Vor allem über die Tumblarity. Wie ich denn bitteschön hier irgendwelche Follower gewinnen könne. Ob denn jemals etwas von mir Gepostetes gerebloggt würde.

Zum Einstieg:

Tumblrn ist für mich wirkliches Miniblogging, das was Twitter im Microformat multimedial nur ansatzweise bieten kann. Es geht rasend schnell, umstandslos und quasi intuitiv. Ein Tumblr-Blog ist sekundenschnell angemeldet. Unter sehr vielen Themes kann das passende optische Erscheinungsbild ausgewählt werden und auch später, nach den ersten Schritten, problemlos gewechselt werden. Es gibt auch noch sehr viele freie Themes; ein bisschen Internet-Recherche lässt einen schnell auf die interessanten Quellen stoßen.

Ich habe meine Standardversion mit ein bißchen Gebastel im Html an meine Wünsche angepasst. Das Wording ein wenig gepimpt. Customized. Whatever. :)

Wenn das Tumblr existiert, kann es extrem einfach losgehen:

Was kann Tumblr?

Texte, Bilder, Zitate, Links, Gespräche, Sounds oder Clips können sehr umstandsfrei eingefügt, verlinkt und mit ergänzendem Text und Bild angefüttert werden. So werden kleine Universen gegründet. Ideen, Impressionen, Inspirationen gesammelt. Kleine Geschichten erzählt. Farben, Themen, Lieblinks gezeigt. Optisch hübschr als bei Delicious, ohne den Aufwand, den WordPress erfordert. (mehr…)

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