Kixkalogic

Stilregel N°1

23. Juni 2008 · 27 Kommentare

Jungs, Buchstäblich, Lakritze:
Ist Euch der Konjunktiv Adrianos Stilregel N°1 entgangen ?

Er schreibt ganz eindeutig:

Zieh Dich immer so an, dass Du gern mit Dir selbst schlafen würdest”.

Damit wird nicht in Frage gestellt, ob es jemanden in Deinem Leben gibt, mit dem Du schläfst. Sie richtet sich noch weniger an “Autoerotiker”.

Diese Stilregel funktioniert auf einer ganz anderen Ebene, nach meiner Einschätzung. Um sie anwenden zu können, bedarf es allerdings ein gewisses Maß an – sagen wir mal – freundlicher Selbstdistanz.

Nicht alle heterosexuellen Männern können diese Stilregel so einfach annehmen, da sie von einem Mann geäußert wurde. Diese Männer mögen sich bitte einfach vorstellen, eine Frau habe diesen Satz gesagt.

Mir ist es in jedem Fall stets eine große Freude, wenn ich jemanden erblicke, der es verstanden hat, den kleinen Funken Glamour in sich zum Leuchten zu bringen.

Und darum: Es lebe die Stilregel N° 1 !

PS:

„Ilikemystyle.net is the platform for people who like themselves (and their clothes).”
Kein Wunder, dass der Verfasser der Stilregel N°1 auch einer der Gründer von www.ILikeMyStyle.net ist.

Kategorien: Style
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27 Antworten bis hierher ↓

  • berndb // 23. Juni 2008 um 21:44

    Ich kleide mich, also bin ich?

  • Kixka Nebraska // 23. Juni 2008 um 21:47

    Wenn Du willst, kleidest Du Dich gut und bist umwerfend.

  • joulupukki // 23. Juni 2008 um 21:58

    wenn die Betonung auf „wenn du willst“ liegt – und umgekehrt – „wenn du nicht willst“ bist du auch niemand anderer, dann absolut: JA!
    Mit Kleidung und Stil spielen macht doch Spaß und Lust am sehen und gesehen werden.
    Der Schuß geht halt nach hinten los, wenn sich jemand was drauf einbildet schick, schön u./o. stylish zu sein – das wirkt dann unübersehbar … unsexy.

  • Kixka Nebraska // 23. Juni 2008 um 22:13

    Einbildung hilft ins solchen Fällen ‘eh kaum weiter :)

    Für meinen Alltag ist sie auch nicht unbedingt in jedem Fall zu gebrauchen – aber sie ist genial für die Tage und Abende, an denen ich Lust auf einen stilvollen Auftritt habe.

    Ich will aber auch nicht immer unschlagbar begehrenswert aussehen müssen…

  • joulupukki // 24. Juni 2008 um 09:04

    Und manchmal ‘unsichtbar’ sein, hat auch was. Dann lässt sichs so schön beobachten ;o)

  • berndb // 24. Juni 2008 um 16:44

    So ists, Kleider machen Leute. Nur dumm, wenn hinter der schicken Fassade gähnende Leere herrscht.
    Wie heißt es so schön bei GansSchönFeist: Auf die inneren Werte kommt es an, besonders, wenn die Verpackung stimmt. ;-)
    Kixka, für besondere Anlässe und Auftritte ist ein stilvolles Outfit natürlich unerläßlich.

  • buchstaeblich // 25. Juni 2008 um 12:33

    Ich bin unschick, und das ist gut so:

    Gestern hatte ich mein knallrotes T-Shirt an, und ich fand, ich hatte darin etwas von einem Ferrari:

    Eher niedrig und flach gebaut, aber zum Ausgleich dessen auch breit.

  • Kixka Nebraska // 25. Juni 2008 um 23:21

    Ach, weißte, Buchstäblich, jeder wie er mag. Und jede natürlich auch. :)

    Ich sehe es auch, wie Jou, als Spiel.

    … und Du als Ferrari … wie war das mit der Datenautobahn ?
    Schön schnittig, sozusagen, Deine Ferrari-Schreibe…

  • Sancho // 26. Juni 2008 um 15:53

    Kleider machen Leute? Ich hoffe doch nicht! Ich halte das wie buchstäblich, allerdings würde man mit mir eher einen Mini als einen Ferrari assoziieren :)

  • buchstaeblich // 26. Juni 2008 um 19:26

    Sancho,

    Du hast auch nicht so einen breiten Hintern wie der Ferrari und ich!

  • Kixka Nebraska // 26. Juni 2008 um 19:56

    Selbst- und Fremdwahrnehmung sind ja selten so auseinander gefallen, wie in Deiner Beschreibung, Sancho.

    Mini ? Du ?

    Ich habe da ja eher so einen kompakten Sportwagen vor Augen; Alfa MiTo, auch Furiosa genannt. :)

  • Sancho // 27. Juni 2008 um 19:42

    Hach, Ihr seid so gut zu mir. Dann halt eben der etwas verbeulte, angerostete Alfa. Was ich sagen wollte ist, daß es durchaus Menschen mit problematischer Einstellung zu Stil und Bekleidung gibt, und daß diese trotzdem hoffentlich wahrgenommen werden.

  • Kixka Nebraska // 27. Juni 2008 um 20:08

    Der Umkehrschluss heißt doch wohl nicht, dass Menschen ohne Style-Ambitionen keinen Sex haben – meinst Du das ?

    Mir geht es bei dem Thema um einen ganz anderen Punkt…

    - wenn alles getan ist, die Arbeit, die Kinder, das Online-sein; der Alltag also hinter mir liegt und ich dann Zeit, Muße und Gelegenheit habe, ist es einfach eine wunderbare Form im Real-Life mit meiner Identität zu spielen.

    Wann ich Wert auf Style lege, bestimme ich weitestgehend selbst :) und es gibt auch immer wieder Momente, in denen ich auf Zauberwesen in Jogginghosen treffe, die ich zum Anknabbern finde…

  • Sancho // 27. Juni 2008 um 20:35

    Daß Menschen ohne Style-Ambitionen keinen Sex haben würde ich niemals behaupten wollen, da hast Du Recht. Und solange man das Spiel für sich selbst spielt, ohne sich dazu verpflichtet oder gar gezwungen zu fühlen, ist das wohl in Ordnung. Ich bin aber nicht immer sicher, ob der Blick auf andere dann völlig frei von Wertung diesbezüglich ist. Golfer beurteilen auch ihre Mitmenschen nach deren Handicap…

  • buchstaeblich // 27. Juni 2008 um 21:21

    Also, man kann prima keine Style-Ambitionen haben, aber trotzdem eine Menge Sex, und in den Pausen dazwischen über Leute ablästern.

  • Haiku // 3. Juli 2008 um 18:28

    Es gibt Nächte da macht allein das Ritual des sich Stylens:ausgiebig baden, Nägel lackieren-vorzugsweise knallrot, die Locken in Wallung bringen, Strümpfe anziehen, die Unterwäsche glatt streichen, des Busen zurecht rücken und das Kleid drüberschmeißen so viel Spaß, das ich fast den Rest nicht bräuchte…wer will da noch über andere plaudern:).
    I l o v e my style!

  • nuesschen // 3. Juli 2008 um 20:00

    Das beste Styling ist ungestyled. Niemals gebastelt oder gewollt.

  • nuesschen // 3. Juli 2008 um 20:08

    Wenn die Attraktivität so weit geht, dass man gerne miteinander schlafen würden soll oder wenn es besser „um Sex geht“, heißt es wohl eher: ,, Beweg dich so, rede so und verhalte dich so, nein SEI so, dass du dich in dich verlieben könntest.“ Als eine andere Art des kategorischen Imperativs.

  • Kixka Nebraska // 3. Juli 2008 um 20:32

    Liebes Nuesschen,
    Deine erste These halte ich für gewagt.
    Das klappt vermutlich nur bei den sehr seltenen Naturschönheiten.
    Bei mir jedenfalls nicht … :))

    Außerdem ist es mit Styling glaube ich ein klein bisschen so, wie mit Kommunikation: „Nicht-“ gibt es nicht. Die Entscheidung für „kein Styling“ ist auch schon welches :)

    Dein zweiter Punkt:
    An und für sich nicht verkehrt.

    Es geht ihm aber weniger „um Sex“ als „um Styling“.
    Das ganze Interview hat nur stattgefunden, um ILikeMyStyle zu promoten.

    Er will eher Menschen einen Tipp mit auf den Weg geben, die nicht so genau wissen, in welche Richtung sie sich aufstylen könnten, als dass er Hilfe für besseren Sex anbieten will.

    Werte Haiku,
    mit „der Rest“, den Du fast nicht brauchst, war jetzt aber nicht das Plaudern über andere Leute gemeint, oder ?
    :)

  • Haiku // 3. Juli 2008 um 22:14

    Es lebe die Zweideutigkeit?

  • Kixka Nebraska // 3. Juli 2008 um 22:46

    Wir sind hier nicht bei Robert Lembke und es gibt auch keine 5,- Euro für richtige Antworten.
    :)

    Drück Dich nicht vor der Wahrheit :))

  • Haiku // 3. Juli 2008 um 23:27

    Liebe Kixka, ich würde Dir jetzt gern antworten, aber ich habe noch 1000 Sachen zu tun:))).

  • Kixka Nebraska // 3. Juli 2008 um 23:46

    Klar: baden, Zehen lackieren, Dessous straff ziehen :))

  • lakritze // 1. August 2008 um 21:57

    Da hab ich aber lange Blog geschwänzt — trotzdem muß ich ja was sagen, wenn man mich schon persönlich mit erhobenen Brauen anspricht … ;)
    Mir ist es eher egal, was ich trage, solange es nicht nervt. Insofern habe ich auch ein weites Herz, was die Kleidung anderer angeht. Gut angezogene Menschen schaue ich mir gerne an, wenn’s mich gerade interessiert; wenn nicht, kann man vor meinen Augen dreimal die Garderobe wechseln, und ich merke es nicht. Aber „irgendwie angezogen sein“ –> „irgendwie interessant sein“, das funktioniert für mich meistens nicht. Anscheinend bin ich für Stilregeln einfach nicht die Zielgruppe. :)

  • buchstaeblich // 1. August 2008 um 22:18

    Juhuuu, Lakritze ist da!
    Ich sehe es auch so: Nicht die Gebrezeltheit macht Menschen interessant, sofern wir nicht über Lästerlaunen reden, die wir wohl alle einmal haben, glaube ich.
    Genauso wenig ist es die Ungebrezeltheit.

    Überbrezeltheit schreckt mich allerdings ab – das gebe ich zu. Stylingwunder mit gesichtschirugischen Maßnahmen und viel Pink erzeugen Atemnot: Das brauche ich nicht.

  • lakritze // 3. August 2008 um 08:28

    Aber sogar geliftete Styling-Brezeln in Pink können in sich stimmig sein, oder –?

  • buchstaeblich // 3. August 2008 um 20:34

    Wie man es nimmt, ja, bei konsequenter Durchtackerung.

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